Release Show at Chaya Fuera June 5th

                  pics by Johannes Wahl and Dietmar Lipkovich

The German magazine Wasser-Prawda wrote:

Meena Cryle & The Chris Fillmore Band – Tell Me
Nach „Try Me“ und „Feel Me“ kommt jetzt die Aufforderung„Tell Me“. Im Unterschied zu den bisherigen Alben der österreichischen Sängerin ist das dritte Album bei Ruf Records eine Zusammenarbeit mit ihrer seit Jahren eingespielten Tourband. Das Ergebnis: Eine energiegeladene Scheibe zwischen Southern Rock, Blues, Soul und Rock & Roll mit einer der weltweit besten Sängerinnen des Genres. Die Gitarre rauh und deftig, der Rhythmus hektisch treibend und die Sängerin singt vollkommen ohne Bremsen direkt und zupackend: „Take This Pressure Off Of Me“ ist ein idealer Opener für dieses Album. Hier ist all das vereint, was Meena Cryle in den letzten Jahren weit über Deutschland und Österreich hinaus beliebt gemacht hat. Ähnlich packend und rockend ist „Enough Is Enough“. Und auch die anderen Songs (alle geschrieben und komponiert von Meena und Chris Fillmore) sind weit davon entfernt, Einheitskost zu sein. „Bring Me The Water“ mit seinem Wechsel zwischen akustisch-atmosphärischen Passagen und lospreschendem Refrain ist eine grossartige Ballade. Beim Titelsong wird klar, dass Meena auch gut als klassische Soulsängerin durchgehen könnte. Man merkt dem Album deutlich an, dass hier im Kern eine seit Jahren eingespielte Band am Werke ist. Diese Power, dieser dichte Bandsound war für meine Ohren auf den ebenfalls schon sehr guten Vorgängern noch nicht zu erleben. Für mich faszinierend, wie vielseitig und zupackend Fillmore als Gitarrist ist – wie konnte mir das in den letzten Jahren eigentlich entgehen? Und die Gäste wie Carl Kaye mit seiner Pedal Steele oder die Orgel und Keyboards von Roland Guggenbichler bringen genau die richtigen Akzente hinzu, um aus „Tell Me“ ein tolles Album zu machen. (Ruf/in-akustik)
Raimund Nitzsche

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Nach „Try Me“ sowie „Feel Me“ nun also „Tell Me“, und abermals ein Glanzstück. Zweifelsfrei hat Meena Cryle ihre eigene Nische gefunden, bluesfundiert, zwischen klassischem Zwölftakter, R&B und Soul pendelnd. Zuzüglich exquisiter Balladen, vom Titelsong bis zu „Baby, Goodbye“ oder dem abschließenden „You May Love Me Today“, letzteres begleitet lediglich von akustischer Gitarre. Doch nicht „nur“ in diesen stilleren Momenten offenbart Meena wandlungsfähige, emotionale Vocals. Auch durch die schnelleren, bisweilen härteren Nummern („Enough Is Enough“) tragen sie ihre Stimmbänder locker und zugleich zupackend. Die zwischen einfühlsam bis kantig und erdig angesiedelte musikalische Rückendeckung liefert einmal mehr Chris Fillmore mit exzellenter Saitenarbeit, die ihresgleichen nicht oft begegnen dürfte. Was Fillmore akustisch wie elektrisch aus dem Ärmel schüttelt, begleitend wie solierend und kolorierend, zählt zum Besten, was das Genre in dieser Hinsicht heute zu bieten hat. Man höre etwa „I Beg You“. Dass Cryle und Fillmore zudem alle Songs aus eigener Feder fließen ließen, ist folgerichtig und konsequent. Die Tracks bleiben im Ohr hängen, egal welcher Stil gerade zur Bearbeitung steht. Tolle Farbtupfer liefert übrigens auch Roland Guggenbichler an den Tasten, was den kompakten Eindruck der Band zusätzlich verstärkt. Uneingeschränkt zu empfehlen! Dietmar Hoscher/ CONCERTO